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Mittwoch, den 22.11.2017
Wandersleben MŁhlberg
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Besonderheiten

Die Besonderheiten der Natur der alten Kulturlandschaft, sind das Ergebnis des Zusammenwirkens vielf√§ltiger nat√ľrlicher Bedingungen und der historischen Entwicklung.

Zahlreiche Muschel- und Keupermergel charakterisieren eine der schönsten und ökologisch wertvollsten Natur- und Kulturlandschaften Deutschlands.
Mit 421 Metern √ľber dem Meeresspigel erreicht der Kegel mit der Wachsenburg die gr√∂√üte H√∂he. Ihm folgen mit 404,4 Metern die Schlo√üleite und mit 398,9 Metern der Kaffberg westlich der Stra√üe an der Wanderslebener Gleiche.
Wie ein Kranz umschlie√üen rundliche Kuppen und langgestreckte K√§mme die ausgedehnte M√ľhlberger Senke mit den Wasserfl√§chen im Bereich der ehemaligen Torfstiche. 

Ausgesprochen botanische Kleinode des Drei Gleichen Gebietes sind die vom Aussterben bedrohte Sommerwurz und die graue Quecke. An einzelnen Fundorten trifft man auf Pflanzen von regionaler Bedeutung, wie z. B. den Lothringer Lein, den Els√§sser Haarstrang oder das Rauhhaar Eibisch. Die Artenpalette lie√üe sich noch beliebig verl√§ngern doch es k√∂nnten hier bei weitem nicht alle nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders gesch√ľtzten Arten hervorgehoben werden.

Mehere Insektensippen haben bei den Drei Gleichen vereinzelte Vorkommen, und eine ganze Reihe aus dieser Tiergruppe ist in Th√ľringen vom Aussterben bedroht oder zumindest gef√§hrdet. Zu dieser Gruppe z√§hlt unter anderem auch der m√§chtig anmutende Hirschk√§fer.

Erfreulicherweise horstet auch der majest√§tische Uhu in der Burgenlandschaft. Dabei ist er im Gegensatz zu seinen sonstigen Gewohnheiten als H√∂hlenbr√ľter bei uns in den Laubmischw√§ldern ein Baumbr√ľter. Weiterhin wurde auf der Schlo√üleite auch die Schlingnatter festgestellt, sowie auch die stark gef√§hrdete Zauneidechse,die man an den sonnigen S√ľdh√§ngen der Burgen findet.

Als Laichbiotop f√ľr Lurche hat der Torfstich in der M√ľhlberger Senke eine vorrangige Bedeutung. In diesem Gebiet wurden unter anderem die Wechselkr√∂te, die Knoblauchskr√∂te und die Kreuzkr√∂te neben anderen Lurchen nachgewiesen.

Hier ein paar Bilder der schönsten Stellen im Drei Gleichen Gebiet



Im sp√§ten Fr√ľhling entfaltet sich an den S√ľdh√§ngen der H√ľgel mit ihren stolzen Burgen ein bunter Teppich. Rosafarbene Bl√ľten des Thymians herrschen vor, und der Scharfe Mauerpfeffer setzt leuchtend gelbe Akzente.




Die höchste Erhebung in der Landschaft wird durch die Wachsenburg gekrönt. Im Herbst kann auch die mannigfaltige Laubverfärbung der Landschaft besondere Reize verleihen.




Die H√ľgel bestehen aus buntem Keupermergel, der an den S√ľdh√§ngen zutage tritt, da der Boden durch die Unbilden der Natur nicht zur Entwicklung gekommen ist oder vor allem in der Vergangenheit durch Beweidung mit Schafen abgetragen wurde. Die Gipfel werden hingegen durch eine Kuppe aus festerem Rh√§tsandstein gebildet.




Im Fr√ľhjahr bedecken tausende von M√§rzenbechern den Nordosthang der Schlossleite. Von der "M√ľhlburg" bis fast zur "Wachsenburg" ist die "Wei√üe Pracht" ab ca. Ende Februar und im M√§rz zu bewundern. 




Besonders an den alten Wallgr√§ben der Wanderslebener Gleiche und der Wachsenburg w√§chst auf n√§hrstoffreichen und frischen B√∂den in Massenbest√§nden der Hohle Lehrsporn. Neben rotbl√ľhenden Spornbl√ľten k√∂nnen auch wei√übl√ľtige Pflanzen beobachtet werden.


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