Herzlich Willkommen im ThŘringer Burgenland "Drei Gleichen"
Sonntag, den 19.11.2017
Wandersleben MŘhlberg
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Besonderheiten



Leberbl├╝mchen erbl├╝hen vor allem im Bereich des Naturschutzgebietes Schlo├čleite. Sie zeigen einen hohen Kalkgehalt der B├Âden ├╝ber Keupermergel bzw. auch Muschelkalk an.




Ende des Wintes fallen auf dem Halbtrockenrasen mitunter die eigenartigen Stielboviste auf. Sie sind nur wenige Zentimeter hoch.




An verschiedenen Stellen der Drei Gleichen- Landschaft entfalten sich zahlreiche Fr├╝hlings- Adonisr├Âschen. Als Florenelemente der s├╝dosteurop├Ąischen Steppen konzentrieren sich die westth├╝ringer Vorkommen der Art in dem Gebiet der Burgen zwischen Wandersleben, M├╝hlberg und Holzhausen.




Die gemeine Kuhschelle hat eine ├Ąhnliche geographische Verbreitung wie das Fr├╝hlings- Adonisr├Âschen. Sie ist aber an den Drei Gleichen auffallend seltener geworden!!




Die Quendel-Sommerwurz ist ein vom Aussterben bedrohter Vollschmarotzer. Die Pflanzen besitzen kein Chlorophyl und entnehmen daher mit Saugwurzeln ihre Nahrung aus der Wirtspflanze, dem Fr├╝hen Thymian.




Die gro├če Prunelle geh├Ârt zu den zahlreichen, farbenfroh bl├╝henden Arten der Halbtrockenrasen. Solche ├ľkosysteme verdanken ihre Entstehung der fr├╝her weit verbreiteten Schafh├╝tung.




Klatsch-Mohn ist im Gebiet nicht selten. Wie am Kallenberg leuchten im Juni auch anderswo in der Burgenlandschaft rote Felder.




Das rundbl├Ąttrige Hasenohr geh├Ârt zu den Rarit├Ąten der Wildkrautflora Th├╝ringens. Es hat am Blumenberg (westlich der Wachsenburg) noch ein Rufugium, wo es vor allem an den R├Ąndern von Wintergetreide- oder Lein├Ąckern auftritt.




Selbst im Winter ist die Drei Gleichen- Landschaft nicht ohne Reiz. Mannigfaltige ├ľkosysteme und schmucke D├Ârfer, welche noch ihren urspr├╝nglichen Charakter bewahrt haben, geben ihr das Gepr├Ąge.




Der Acker-Wachtelweizen ist ein Halbschmarotzer. Er parasitiert auf Wirtspflanzen, f├╝hrt aber dennoch auch mit seinen gr├╝nen Bl├Ąttern Photosynthese durch. In Th├╝ringen geh├Ârt die Art zu den gef├Ąhrdeten Sippen.

 
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