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Sonntag, den 19.11.2017
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Hydrologische Situation

Das unterirdische Einzugsgebiet des Springs ist bedeutend gr├Â├čer als das oberirdische. Durch Konstruktion von Streichkurvenkarten wurde das Grundwassereinzugsgebiet mit circa 16 km2 ermittelt. Es liegt auf der Nordostflanke des Gosseler Plateaus.

Die mittlere Sch├╝ttung des Springs erfasst nur circa 60 % der Grundwasserneubildung im unterirdischen Einzugsgebiet, die ├╝brige Grundwassermenge flie├čt ├╝ber benachbarte Nebenquellen bzw. in Richtung R├Âhrensee-Arnstadt ab. W├Ąhrend der gesamten Messperiode (Okt. 1960 bis Okt. 1977) fiel der Spring mehrmals trocken. Die letzte Trockenperiode vom Spring: August 1989 versiegt, zur├╝ck ab April 1993.

Das Trockenfallen beginnt meist im Winterhalbjahr. Die Quellsch├╝ttung liegt nach der statistischen Auswertung in den Monaten April bis September ├╝ber dem Mittelwert und erreicht das Maximum im Juni. Das Minimum tritt im Januar ein. Die bisher genannten Ausf├Ąlle des Springs dauerten unterschiedlich lang. Es gibt keine gesicherten Regeln zum Ausbleiben der Sch├╝ttung. Meist ist eine gro├če Winterk├Ąlte f├╝r den Ausfall des Springs verantwortlich.

Sicher hat sehr pl├Âtzliches, verbunden mit meist sehr langem Ausbleiben der Quelle andere Ursachen. Sie sind auf Zusammenbr├╝che und Versch├╝tten der Flie├čwege im Karst des Mittleren Muschelkalkes, dem Hauptgrundwasserleiter des Gebietes, zur├╝ckzuf├╝hren. Erst allm├Ąhlich sp├╝lt das angestaute Grundwasser die alten Flie├čwege frei. Zwischenzeitlich verteilt sich der Abfluss auf benachbarte Nebenquellen bzw. geht in Richtung Arnstadt (Riesenl├Âffelquelle, Sch├Ânbrunn).

 
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