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Dienstag, den 21.11.2017
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Chemismus des Wassers



Durch Ausl√∂sen von Gipsgestein im Mittleren Muschelkalk wird das Grundwasser sehr stark ausgeh√§rtet. Es entsteht ein j√§hrliches Volumenschwund von 630 m3. Die neu auftretenden Erdf√§lle dokumentieren diesen Tatbestand. Die Wasseranalysen geben keine Hinweise auf Zufl√ľsse aus Vorflutern (etwa aus der Apfelst√§dt oder Ohra) bzw. auf Infiltration von Oberfl√§chenw√§ssern. Das Fehlen von Verschmutzungsindikatoren im Quellwasser best√§tigt die alleinige Herkunft des Quellwassers aus der Gebietsneubildung auf der Nordostflanke des Gosseler Muschelkalkplateaus.

Als Ursache f√ľr die intensive bl√§uliche Farbe des Quellwassers ist die hohe Mineralisation und der hohe Reinheitsgrad des Grundwassers anzusehen. Bei stabilen niedrigen Temperaturen (circa 8 ¬įC), schnellem Abfluss und N√§hrstoffarmut kann keine Algenentwicklungen im Wasser aufkommen. Langwellige Strahlen werden im Wasser gut absorbiert und in W√§rme umgesetzt, es verbleibt der kurzwellige Lichtanteil, der reflektiert wird und das Wasser blau erscheinen l√§sst.

 
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