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Sonntag, den 19.11.2017
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Evangelisch-Luhterische Kirche - Cobst├Ądt




Mitten im Ortszentrum befindet sich, wie mei├čtens in Th├╝ringen, die kleine Dorfkirche, die im fr├╝hen Barockstil erbaut wurde. Chor und Langhaus der Kirche bilden zusammen ein Rechteck von ca. 16 x 8 Metern. Der quadratische Westturm ist mit der S├╝dseite b├╝ndig und springt gegen die Nordseite ein. Fenster und T├╝ren sind unterschiedlicher Entstehungsdaten, die Spitzbogent├╝r im Innern vom Langhaus zum Turm ist gotisch, w├Ąhrend die Rundbogent├╝r an der Ostseite entsprechend der ├╝ber ihr eingemei├čelten Jahreszahl von 1653 stammt. Das Kreisfenster an der Ostseite d├╝rfte Rest eines romanischen Baues sein, w├Ąhrend ein Flachbogenfenster weiter unterhalb an der Ostseite aus dem 18.Jahthundert stammt. 
 
Die ganze Nordseite und auch die Westseite sind fensterlos. Der Turm, welcher an der Ostseite oben die Jahreszahl 1581 zeigt, hat auf der S├╝dseite neben neueren Rechteckfenstern im Erdgescho├č und im zweiten Obergescho├č, im dritten Obergescho├č gro├če Rundbogenfenster aus dem 18. Jahrhundert. Den Kirchturm ziert eine Uhr, die Tag f├╝r Tag die viertel, halben und ganzen Stunden schl├Ągt. 
 
Im Kirchinnern wurde der Raum mit einer Holztonne ├╝berspannt, die der Baut├Ątigkeit des 17. Jahthunderts zuzuordnen ist. Die Kanzel ist eine Renaissancearbeit, ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert, angebracht auf einem Pfeiler an der S├╝dwand. An den Kanzelecken befinden sich kleine S├Ąulen, unten und oben ist teilweise Schnitzwerk aufgelegt. Der Schalldeckel, der etwa von 1850 stammt, ist wie die Kanzel achteckieg und hat eine h├╝bsche Krone. 
 
Au├čen an der S├╝dmauer befindet sich ein Grabstein von etwa 1760, dessen R├╝ckplatte als Schweifbogennische gefertigt wurde, deren Pilaster mit Blumengeh├Ąngen besetzt sind. Auf den etwas vortretenden Sockeln befindet sich links ein Stundenglas, rechts ein Sch├Ądel. 
 
Vor der Nische steht ein Mann in der Magistertracht der damaligen Zeit, die rechte Hand vor der Brust haltend, in der linken, herabh├Ąngenden Hand tr├Ągt er Handschuhe
 
Ein anderer Grabstein, scheinbar aus der zweiten H├Ąlfte des 18. Jahrhunderts stammend, zeigt die Darstellung einer B├Ąuerin mit einem Wickelkind im Arm.

 
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