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Samstag, den 26.05.2018
Wandersleben Mhlberg
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Besonderheiten



Leberblümchen erblühen vor allem im Bereich des Naturschutzgebietes Schloßleite. Sie zeigen einen hohen Kalkgehalt der Böden über Keupermergel bzw. auch Muschelkalk an.




Ende des Wintes fallen auf dem Halbtrockenrasen mitunter die eigenartigen Stielboviste auf. Sie sind nur wenige Zentimeter hoch.




An verschiedenen Stellen der Drei Gleichen- Landschaft entfalten sich zahlreiche Frühlings- Adonisröschen. Als Florenelemente der südosteuropäischen Steppen konzentrieren sich die westthüringer Vorkommen der Art in dem Gebiet der Burgen zwischen Wandersleben, Mühlberg und Holzhausen.




Die gemeine Kuhschelle hat eine ähnliche geographische Verbreitung wie das Frühlings- Adonisröschen. Sie ist aber an den Drei Gleichen auffallend seltener geworden!!




Die Quendel-Sommerwurz ist ein vom Aussterben bedrohter Vollschmarotzer. Die Pflanzen besitzen kein Chlorophyl und entnehmen daher mit Saugwurzeln ihre Nahrung aus der Wirtspflanze, dem Frühen Thymian.




Die große Prunelle gehört zu den zahlreichen, farbenfroh blühenden Arten der Halbtrockenrasen. Solche Ökosysteme verdanken ihre Entstehung der früher weit verbreiteten Schafhütung.




Klatsch-Mohn ist im Gebiet nicht selten. Wie am Kallenberg leuchten im Juni auch anderswo in der Burgenlandschaft rote Felder.




Das rundblättrige Hasenohr gehört zu den Raritäten der Wildkrautflora Thüringens. Es hat am Blumenberg (westlich der Wachsenburg) noch ein Rufugium, wo es vor allem an den Rändern von Wintergetreide- oder Leinäckern auftritt.




Selbst im Winter ist die Drei Gleichen- Landschaft nicht ohne Reiz. Mannigfaltige Ökosysteme und schmucke Dörfer, welche noch ihren ursprünglichen Charakter bewahrt haben, geben ihr das Gepräge.




Der Acker-Wachtelweizen ist ein Halbschmarotzer. Er parasitiert auf Wirtspflanzen, führt aber dennoch auch mit seinen grünen Blättern Photosynthese durch. In Thüringen gehört die Art zu den gefährdeten Sippen.

 
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