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Mittwoch, den 18.07.2018
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Hydrologische Situation

Das unterirdische Einzugsgebiet des Springs ist bedeutend größer als das oberirdische. Durch Konstruktion von Streichkurvenkarten wurde das Grundwassereinzugsgebiet mit circa 16 km2 ermittelt. Es liegt auf der Nordostflanke des Gosseler Plateaus.

Die mittlere Schüttung des Springs erfasst nur circa 60 % der Grundwasserneubildung im unterirdischen Einzugsgebiet, die übrige Grundwassermenge fließt über benachbarte Nebenquellen bzw. in Richtung Röhrensee-Arnstadt ab. Während der gesamten Messperiode (Okt. 1960 bis Okt. 1977) fiel der Spring mehrmals trocken. Die letzte Trockenperiode vom Spring: August 1989 versiegt, zurück ab April 1993.

Das Trockenfallen beginnt meist im Winterhalbjahr. Die Quellschüttung liegt nach der statistischen Auswertung in den Monaten April bis September über dem Mittelwert und erreicht das Maximum im Juni. Das Minimum tritt im Januar ein. Die bisher genannten Ausfälle des Springs dauerten unterschiedlich lang. Es gibt keine gesicherten Regeln zum Ausbleiben der Schüttung. Meist ist eine große Winterkälte für den Ausfall des Springs verantwortlich.

Sicher hat sehr plötzliches, verbunden mit meist sehr langem Ausbleiben der Quelle andere Ursachen. Sie sind auf Zusammenbrüche und Verschütten der Fließwege im Karst des Mittleren Muschelkalkes, dem Hauptgrundwasserleiter des Gebietes, zurückzuführen. Erst allmählich spült das angestaute Grundwasser die alten Fließwege frei. Zwischenzeitlich verteilt sich der Abfluss auf benachbarte Nebenquellen bzw. geht in Richtung Arnstadt (Riesenlöffelquelle, Schönbrunn).

 
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