Herzlich Willkommen im Thüringer Burgenland "Drei Gleichen"
Sonntag, den 19.11.2017
Wandersleben Mühlberg
- Startseite
- Besonderheiten
Drei Gleichen > Tourismus > Natur > Besonderheiten

Besonderheiten

Die Besonderheiten der Natur der alten Kulturlandschaft, sind das Ergebnis des Zusammenwirkens vielfĂ€ltiger natĂŒrlicher Bedingungen und der historischen Entwicklung.

Zahlreiche Muschel- und Keupermergel charakterisieren eine der schönsten und ökologisch wertvollsten Natur- und Kulturlandschaften Deutschlands.
Mit 421 Metern ĂŒber dem Meeresspigel erreicht der Kegel mit der Wachsenburg die grĂ¶ĂŸte Höhe. Ihm folgen mit 404,4 Metern die Schloßleite und mit 398,9 Metern der Kaffberg westlich der Straße an der Wanderslebener Gleiche.
Wie ein Kranz umschließen rundliche Kuppen und langgestreckte KĂ€mme die ausgedehnte MĂŒhlberger Senke mit den WasserflĂ€chen im Bereich der ehemaligen Torfstiche. 

Ausgesprochen botanische Kleinode des Drei Gleichen Gebietes sind die vom Aussterben bedrohte Sommerwurz und die graue Quecke. An einzelnen Fundorten trifft man auf Pflanzen von regionaler Bedeutung, wie z. B. den Lothringer Lein, den ElsĂ€sser Haarstrang oder das Rauhhaar Eibisch. Die Artenpalette ließe sich noch beliebig verlĂ€ngern doch es könnten hier bei weitem nicht alle nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders geschĂŒtzten Arten hervorgehoben werden.

Mehere Insektensippen haben bei den Drei Gleichen vereinzelte Vorkommen, und eine ganze Reihe aus dieser Tiergruppe ist in ThĂŒringen vom Aussterben bedroht oder zumindest gefĂ€hrdet. Zu dieser Gruppe zĂ€hlt unter anderem auch der mĂ€chtig anmutende HirschkĂ€fer.

Erfreulicherweise horstet auch der majestĂ€tische Uhu in der Burgenlandschaft. Dabei ist er im Gegensatz zu seinen sonstigen Gewohnheiten als HöhlenbrĂŒter bei uns in den LaubmischwĂ€ldern ein BaumbrĂŒter. Weiterhin wurde auf der Schloßleite auch die Schlingnatter festgestellt, sowie auch die stark gefĂ€hrdete Zauneidechse,die man an den sonnigen SĂŒdhĂ€ngen der Burgen findet.

Als Laichbiotop fĂŒr Lurche hat der Torfstich in der MĂŒhlberger Senke eine vorrangige Bedeutung. In diesem Gebiet wurden unter anderem die Wechselkröte, die Knoblauchskröte und die Kreuzkröte neben anderen Lurchen nachgewiesen.

Hier ein paar Bilder der schönsten Stellen im Drei Gleichen Gebiet



Im spĂ€ten FrĂŒhling entfaltet sich an den SĂŒdhĂ€ngen der HĂŒgel mit ihren stolzen Burgen ein bunter Teppich. Rosafarbene BlĂŒten des Thymians herrschen vor, und der Scharfe Mauerpfeffer setzt leuchtend gelbe Akzente.




Die höchste Erhebung in der Landschaft wird durch die Wachsenburg gekrönt. Im Herbst kann auch die mannigfaltige LaubverfÀrbung der Landschaft besondere Reize verleihen.




Die HĂŒgel bestehen aus buntem Keupermergel, der an den SĂŒdhĂ€ngen zutage tritt, da der Boden durch die Unbilden der Natur nicht zur Entwicklung gekommen ist oder vor allem in der Vergangenheit durch Beweidung mit Schafen abgetragen wurde. Die Gipfel werden hingegen durch eine Kuppe aus festerem RhĂ€tsandstein gebildet.




Im FrĂŒhjahr bedecken tausende von MĂ€rzenbechern den Nordosthang der Schlossleite. Von der "MĂŒhlburg" bis fast zur "Wachsenburg" ist die "Weiße Pracht" ab ca. Ende Februar und im MĂ€rz zu bewundern. 




Besonders an den alten WallgrĂ€ben der Wanderslebener Gleiche und der Wachsenburg wĂ€chst auf nĂ€hrstoffreichen und frischen Böden in MassenbestĂ€nden der Hohle Lehrsporn. Neben rotblĂŒhenden SpornblĂŒten können auch weißblĂŒtige Pflanzen beobachtet werden.


weiter

 
| drucken | nach oben |
 
© Förderverein ¨Thüringer Burgenland Drei Gleichen¨ | OT Mühlberg, T.-Müntzer-Straße 4, 99869 Drei Gleichen | Tel. & Fax: [036256]22846